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Am 13. Juli eröffnet die dritte Ausstellung des Jahresprogramms „Arbeitstitel: Selbstbefragung“ des Fördervereins Aktuelle Kunst Münster. Wie auch die anderen Ausstellungen der insgesamt vierteiligen Reihe beschäftigt sich „Ort und Gebrauch“ mit der Thematik des Ausstellungsortes, der ursprünglich als Kasino einer Militärkaserne geschaffen wurde.

Sophie Isabel Urban und Simon Wienk-Borgert (Düsseldorf) hinterfragen in ihren Arbeiten unser Leben in der Gesamtgesellschaft. Die Synergie ihrer künstlerischen Kooperative besteht nicht nur in der Verschränkung von malerischen Momenten mit architektonischer Konzeption. Sie ist auch in der Auffassung begründet, dass künstlerische Authentizität ein Bekennen zur Zusammenarbeit mehrerer Instanzen im Schaffensprozess erfordert. Basierend auf alltäglichen Beobachtungen und ihrem Interesse am Unbewussten, an Gewohnheiten und an Sprache entstehen so bildhauerische Arbeiten mit (selbst-)kritischem Kommentar.

Eine mehrteilige Installation nimmt den Ausstellungsraum des FAK für sich ein. Sie verknüpft ihn und die Historie des Ortes mit globalen, aktuellen Prozessen und verweist in diesem Kontext auf den befragungsbedürftigen Gebrauch von Konsumgütern, Redewendungen, Lebensräumen.

Im Rahmen der Ausstellung wird außerdem am 12.08.2018 um 15 Uhr zum Artist Talk eingeladen. Der Kunsthistoriker Prof. Dr. Gerd Blum wird zusammen mit den KünsterInnen im Gespräch die Arbeiten und den Ausstellungsort des FAK erörtern und kommentieren.

 

Öffnungszeiten:

26.05. – 24.06.2018

Fr. bis So. 16 – 19 Uhr

 

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster, die Stiftung Kunst und Kultur Münsterland, die Westfälische Provinzial Versicherung, die NRW.Bank, die Kunststiftung NRW und Michael Andreas Jäckering.